Das Angebot an Geräten, die hochauflösendes Fernsehen (HDTV) unterstützen, ist riesiggroß - doch Verkäufer werfen mit Fachbegriffen um sich und raten je nach Anbieter zu ganz unterschiedlichen Modellen. Kein Wunder, das viele Kunden bei der Wahl des richtigen Fernsehers vollkommen überfordert sind. Damit der Kauf des neuen HD-Fernsehers nicht zum Reinfall wird, sollte man folgende Tipps beachten:
Wie groß soll der HD-Fernseher sein? Generell gilt: Bei herkömmlichen Fernsehen sitzt man richtig, wenn der Abstand etwa das fünf- bis sechsfache der Bilddiagonale beträgt. Beim HD-Fernseher allerdings verringert sich der Abstand, hier kann man aufgrund der besseren Auflösung wesentlich näher am Gerät sitzen, ohne gleich Pixel zu sehen. Das bedeutet, dass man auch bei sehr kleinem Wohnzimmer durchaus einen 40-50 Zoll Bildschirm einplanen kann.
Möchte man auch HDTV empfangen? Einen HD-Fernseher erkennt man an dem Logo „HD-Ready”. Das bedeutet dass das Gerät HD-Signale empfangen kann. HDTV, also hochauflösendes Fernsehen, empfängt man erst mit entsprechenden Empfangsteilen. Das heißt in den meisten Fällen den zusätzlichen Erwerb eines HDTV-fähigen Recievers; selten ist das nötige Empfangsteil schon in den Fernseher integriert.
Logos: Die Logos und ihre Bedeutungen können beim Kauf eines HD-Fernsehers sehr verwirrend sein. „HD-Ready” bedeutet wie bereits oben beschrieben lediglich, dass das Gerät HD-Signale empfangen kann - allerdings nicht automatisch, dass die Bildqualität besonders gut ist. Eine bessere Auflösung erhält man mit Bildschirmen, die das Logo „HD ready 1080p” tragen - hier werden hochauflösende Filme pixelgenau, also 1:1 wieder gegebenen. Dies lohnt sich vor allem bei größeren Bildschirmen. „Full HD” bedeutet lediglich, dass der Bildschirm genauso viele Bildpunkte zeigt wie vollauflösende HDTV Programme, das Logo ist also kein Garant für eine höhere Bildqualität.
HDMI-Buchse: Weiteres Merkmal eines HD-Fernsehers ist die HDMI-Buchse. HDMI steht für High Definition Multimedia Interface; dies ist eine Schnittstelle, die die volldigitale Übertragung von Audio- und Videodaten ermöglicht und damit für eine bessere Ton- und Bildqualität sorgt. Viele Kunden, die sich einen neune HD-Fernseher kaufen haben noch alte DVD-Spieler mit DVI Einfang. Damit der neue Fernseher mit dem alten DVD-Gerät läuft, braucht man also auch ein entsprechendes HDMI-DVI Überbrückungskabel. Ein passendes HDMI Kabel sollte allerdings im Lieferumfang enthalten sein.
Tonqualität: Durch HDMI ist die Tonqualität besser als bei den alten Schnittstellen wie Scart oder DVI - das nützt allerdings nicht, wenn der Lautsprecher des neuen HD-Fernsehers nichts taugt. Durch die geringe Tiefe der Flachbildschirme ist der Lautsprecher entsprechend klein. Wenn man also ein gutes Klangergebnis haben möchte, ohne auf externe Sprecher zurückgreifen zu müssen, sollte man besonders auf Tonqualität und Sprachverständlichkeit des Modells achten.
0 Antworten bis jetzt ↓
Es gibt keine Kommentare bis jetzt...Trete Sachen weg, die vom Formular runterfallen.
Du musst eingeloggt sein um ein Kommentar zu schreiben.